Gratulation an unsere Acht

Acht Gewinner

Acht Gewinner


Acht Kandidaten der Berliner-SPD haben es in den 18. Bundestag geschafft. Allen voran Dr. Eva Högl und Dr. Fritz Felgentreu, die ihre Wahlkreise direkt erobern konnten.
Vielen Dank allen Wählerinnen und Wählern, die Fritz mit ihrem Kreuz ihr Vertrauen ausgesprochen haben.
Fritz hat es geschafft!!! Ein ganz besonderes Dankeschön an alle Neuköllner WahlhelferInnen. Eine arbeitsreiche, von Erfolg gekrönte Zeit liegt hinter uns, wir sind erschöpft, aber glücklich.
Nach der Wahlparty werden wir jetzt Schlaf nachholen und dann die ganzen Fritz-Plakate wieder entfernen.
Mich treffen Sie am 02.11.2013 ab 10 Uhr beim Arbeitslosenfrühstück im Kiosk auf dem Reuterplatz.

Veröffentlicht unter Allgemein | Kommentare deaktiviert

Haushaltsberatungen und Wahlkampf

IMAGE_010
Zur Zeit gibt es für mich zwei Körperhaltungen. Sitzen in den Haushaltsberatungen und stehen im Straßenwahlkampf. Beim Sitzen geht es um eine möglichst gerechte Verteilung von Geldern. Dank des Mikrozensus haben wir jetzt noch weniger zum Ausgeben. Hat Berlin wirklich weniger Einwohner? Wenn man auf den Straßen unterwegs ist, mag man das nicht glauben.
Aber was die Berlinerinnen und Berliner von uns Politikern wollen, wissen wir zur Zeit sehr genau. Wenn ich nicht in den Haushaltsberatungen sitze stehe ich an den Wahlkampfständen der SPD Neukölln und spreche mit den Menschen auf der Straße. Mehr Kita-Plätze werden gebraucht. Mehr erschwingliche Pflege für alte und kranke Menschen. Einen sicheren Arbeitsplatz oder überhaupt erst mal einen. Es sind nicht die Luxuswünsche, die da an mich herangetragen werden. Leider aber doch oft teure Wünsche, die von der Allgemeinheit, sprich aus dem Staatssäckel nicht so einfach zu ermöglichen sind. Es summiert sich halt eben, wenn nicht nur ein Kind betreut spielen möchte, sondern tausende.
Ich führe keine Strichliste, auf der ich eine Reihenfolge der Wünsche ermittle und sie dann mit in die Haushaltsberatungen nehme, aber ich nehme die Wünsche sehr ernst und behalte im Blick in wie weit sie erfüllbar sein könnten. Ich bleibe bewusst im Konjunktiv, denn die Möglichkeit, dass bei der Wahl am Sonntag ein Bundesparlament gewählt wird, was unsere Berliner Geldverteilung gleich wieder ins Wanken bringt, ist ja auch gegeben. Außerdem müssen wir Politiker im Amt uns schließlich auch um viele Dinge kümmern, die dem Gemeinwohl zwar dienen, aber nicht im Blick der Allgemeinheit sind, dazu gehören z. B. Verwaltung und Justiz.
Die Haushaltsberatungen sind ganz am Anfang, der Wahlkampf im Endspurt. Noch bis zum Wochenende finden Sie meine Mitstreiter und mich auf der Straße und können uns ihre Anliegen mitteilen, auch der Bundestagskandidat Dr. Fritz Felgentreu ist dort zu finden.
Mich treffen Sie auf jeden Fall am 21.09.13 um 11 Uhr beim Rosenverteilen am Herrnhuterweg.
DSC_8579

Veröffentlicht unter Allgemein | Kommentare deaktiviert

Thomas Kleineidam verstorben

Thomas Kleineidam 1958-2013

Thomas Kleineidam 1958-2013

Samstag vormittag kam die unfassbare Nachricht: Thomas hat es nicht geschafft. Dabei hatte er so gekämpft, seit ihn der Lungenkrebs 2010 das erste Mal zu einer Auszeit zwang. Er wollte noch seine kleinen Kinder aufwachsen sehen, er wollte weiterhin sein Amt als Abgeordneter und Sprecher für Innenpolitik der SPD Fraktion im Abgeordnetenhaus von Berlin erfüllen.
Jetzt müssen wir uns von ihm verabschieden.
Thomas war mir ein ruhiger kompetenter Ansprechpartner. Gerade haben wir noch die strategische Personalplanung miteinander besprochen. Das Ziel des Personalabbaus für die Erfüllung der Sparmaßnahmen war in greifbarer Nähe, die Frage wie danach weiter lag ihm am Herzen. Im Sinne der Sache argumentieren lag ihm sehr. Erst vor wenigen Wochen hatte sich zum Thema Gewalt im Görlitzer Park gemeldet und um mehr Polizeipräsenz gebeten. Ein besonnener Politiker, so sagen selbst die politischen Gegner und zollen ihm Respekt.
Jetzt werden wir auf seine Rat verzichten müssen.
Ich bin dankbar, dass ich gut ein Jahrzehnt mit ihm arbeiten durfte.
Meine Anteilnahme gilt seiner Frau, seinen Kindern und seinen Geschwistern.

Veröffentlicht unter Allgemein | Kommentare deaktiviert

Stadtteiltag 2013

DSC_8587
Der 1. Juni war mein Stadtteiltag in Nord-Neukölln.
Angefangen haben wir, meine Freunde von der SPD und ich, um 9 Uhr mit der Vorbereitung des Arbeitslosenfrühstücks. Ab 10 Uhr wurden dann hungrige Menschen im Kiosk auf dem Reuterplatz mit Brötchen, Rührei und frischem Gemüse versorgt. Dazu waren wir dicht gedrängt in der kleinen Küche am Werk, durften uns aber zwischendurch auf mal etwas Obst genehmigen.
DSC_8532 Weiterlesen

Veröffentlicht unter Allgemein | Kommentare deaktiviert

13 Jahre Arbeitslosenfrühstück

Kirsten Flesch und Katharina Stromeier

Kirsten Flesch und Katharina Stromeier


Wir feiern Jubiläum. Seit 13 Jahren sind wir jeden 1. Samstag im Monat von 10-12 Uhr im Kiosk auf dem Reuterplatz in Neukölln. Initiatorin und nach wie vor fleissige Hand im Hintergrund ist Katharina Stromeier, die jeden 1. Samstag treu um 9 Uhr zu Kiosk kommt, voll beladen mit den Zutaten für ein leckeres Frühstück.
Elisabeth Schallopp haut die Eier in die Pfanne

Elisabeth Schallopp haut die Eier in die Pfanne

Weiterlesen

Veröffentlicht unter Allgemein | Kommentare deaktiviert

Wie weiter mit dem Personal in der Berliner Verwaltung

Vorgaben Personalabbau

Vorgaben Personalabbau

Personalabbau mal anders. Von 200 000 auf 105 000, das ist die Vorgabe für 2016. Das Ziel ist erreicht, na fast, aber der Weg dahin ist jetzt so stimmig, dass wir weiter denken müssen. Wie stoppen wir den Abbau so rechtzeitig, dass wir am Ende nicht viel zu Wenige haben. Ja, das könnte passieren. Oder wir haben dann nur noch junge unerfahrene Mitarbeiter, auch kein schöner Gedanke. Die Arbeitsgruppe „Personal(bedarfs)entwicklung“ der SPD-Fraktion Berlin, der ich angehöre, macht sich Gedanken darüber, wie es weitergehen kann, jenseits von 2016, was passieren muss, was auf keinen Fall passieren darf.
Oberste Zielvorgabe: Die Berlinerinnen und Berliner haben das Recht auf eine funktionierende Verwaltung: sie ist für das Gemeinwesen wichtig, weil sie die lokale Daseinsvorsorge garantiert. Weiterlesen

Veröffentlicht unter Allgemein | Kommentare deaktiviert

Bundesverdienstkreuz für Kazim Erdogan

Kazim Erdogan hat am Montag (03.12.12.) das Bundesverdienstkreuz aus den Hand von Bundespräsident Joachim Gauck bekommen. Am Tag des Ehrenamtes ging es um sein vielfältiges Engagement für Integration von Migranten.

Kazim Erdogan (Quelle: Erdogan)


Kazim Erdogan ist Psychologe und Soziologe und arbeitet beim Psychosozialen Dienst des Bezirksamtes Neukölln. Darüber hinaus egagiert er sich für die Integration von Migranten und ist vor allem für seine Vätergruppe überregional anerkannt. Dort treffen sich türkische Männer und reden miteinander über Frauenrechte, Gewalt in der Beziehung und männliches Selbstverständnis.
Kennengelernt haben Kazim Erdogan und ich uns bei der Woche der Sprache und des Lesens, die Erdogan ebenfalls ins Leben gerufen hat. Im Laufe der Zeit habe ich ihn schätzen gelernt und seine vielfältigen Ideen, wie den Aufbruch Neukölln, oder die nicht müde werdende Art mit der er Gesprächsgruppen zusammenführt, anregt und stärkt, bewundere ich. So war es mir vor gut einem Jahr ein Bedürfnis, seine Leistung auch entsprechend gewürdigt zu sehen. Mein Vorschlag ihn mit dem Bundesverdienstkreuz auszuzeichnen ist lange und intensiv geprüft worden.
Nun also darf sich Kazim Erdogan freuen und sich einen Moment zurücklehnen. Der “Nebeneffekt” ist, dass noch mehr Menschen von seine Ideen erfahren und sich sicherlich/hoffentlich auch noch viele Nachahmer finden, die Menschen zusammenbringen, Gespräche fördern und Probleme lösen.
Für Neukölln ist Kazim Erdogan ein wichtiger Begleiter und Mahner, auf dessen Wort ich achte. Ich gratuliere ganz herzlich und freue mich auf neue Ideen und Anregungen von ihm.

Veröffentlicht unter Allgemein | Kommentare deaktiviert

Ralf Wieland in Nord-Neukölln


Der Präsident des Abgeordnetenhauses von Berlin, Ralf Wieland, besuchte auf Einladung von Kirsten Flesch, MdA, Nord-Neukölln. Einen Tag lang informierte er sich über aktuelle Probleme und den Stand der Dinge vor Ort. Vor allem interessierte er sich für die Roma die nach Berlin gekommen sind und sich starken Anfeindungen ausgesetzt sahen. Er wollte wissen, wie es ihnen heute geht und wie ihre Kinder in und mit der Schule zurechtkommen. Als erstes am Morgen hatte Ralf Wieland die Hans-Fallada-Schule besucht. Schulleiter Carsten Paeprer erklärte Ralf Wieland und Kirsten Flesch welche Erfahrungen er an seiner Schule mit dem jahrgangsübergreifenden Lernen (JÜL) gemacht hat.
Weiterlesen

Veröffentlicht unter Allgemein | Kommentare deaktiviert

50 Mio € für die Bezirke

Kurz vor der Sommerpause hatten wir an dieser Stelle das Thema “zusätzliches Geld für die Bezirke”. Jetzt kurz nach der Sommerpause wollte ich mal wissen, wo genau das Geld in Neukölln bleibt. Wir bekommen natürlich nicht die ganzen 50 Millionen, sondern nur unseren Anteil daran, ca. 5 Millionen. Aber das ist ja auch schon eine ganze Menge. Nun hatten die Bezirke in ihren Haushaltsplänen diesen Posten schon unter “pauschale Mehreinnahmen” in den Etat gestellt und dann gehofft, bzw. darauf vertraut, dass die Haushaltsberatungen wie versprochen diesen Geldsegen bringen.
Deshalb ist das Geld schon fest eingeplant z. B. für die Bauvorbereitungsmittel 2012/13 für den Campus Rütli, die Clay-Oberschule und die Leonardo-daVinci-Oberschule. Das wurde nämlich bisher aus InvestMitteln bestritten, läuft seit Neustem aber voll über die Bezirkshaushalte.
Darüber hinaus finanziert Neukölln aus den neuen Mitteln Schulstationen, die Stadtteilmütter und weitere Kurse an der Musikhochschule. Und ganz wichtig für Neukölln: Daraus wird der Wachschutz an den Schulen finanziert, die geschützt werden müssen ( Drogenhandel/ -konsum) und die dies auch selbst wollen.
Neukölln investiert also in seine Zukunft: Die Bildung der Schülerinnen und Schüler, die Möglichkeit dies in Ruhe zu tun, in lerngerechter Umgebung. Durch die Unterstützung der Stadtteilmütter und der Musikschule wird darüber hinaus auch etwas für Lernvorbereitung und die musische Bildung getan.

Veröffentlicht unter Allgemein | Kommentare deaktiviert

Happy birthday

Die Gropiusstadt wird 50!!!
Und 10!!
Seit 10 Jahren ist sie ein eigener Stadtteil von Neukölln. Kein Wunder, denn die Zahl der Bewohner füllt andernorts ganze Kleinstädte. (ca. 50 000)
Berlin 1962: Der nun durch die Mauer räumlich sehr begrenzte Westteil Berlins brauchte Wohnungen. Da gab es die Felder im Südosten der Stadt und Walter Gropius, den genialen Stadtplaner, der die Trabantenstadt entwarf. Im November wurde der Grundstein gelegt, vom damaligen Bürgermeister Willy Brandt. GEHAG und DEGEWO, also städtische Wohnungsbaugesellschaften, hatten die Regie. Gleichzeitig wurde die U-Bahn von Britz-Süd nach Rudow weitergebaut und immer um die Bahnhöfe herum entstanden Stadtteilzentren mit Einkaufs- und Begegnungsmöglichkeiten, wie den Gropius-Passagen an der Johannisthaler Chaussee, dem Schwimmbad an der Lipschitzallee, dort im Schatten der Mauer, gab es auch einen kleinen Reiterhof. Nach dem Tod von Walter Gropius und im Hinblick auf die weiter steigende Nachfrage nach Wohnungen wurden neben den geplanten 14-geschossigen Häusern auch wesentlich höhere gebaut.
1975 wurde die Gropiusstadt fertig. Knapp 20 000 Wohnungen waren entstanden, samt Verkehrsanbindung und Infrastruktur. Bis heute ist die Fritz-Erler-Allee 120 (30 Etagen) das höchste Wohnhaus Berlins. Die Wohnungen waren der Renner (hell mit Zentralheizung und Einbauküche, dazugehörige Waschhäuser, in jeder Etage Müllschlucker, Hausmeister, die sich kümmerten) und nicht zuletzt das Wolkenkratzer-Feeling mit weitem Blick ins Grüne über den Stadtrand hinaus. Das alles konnte allerdings die Wohndichte und die daraus resultierenden Probleme nicht auffangen. 90% Sozialwohnungen taten ihr übriges dazu. Die vielen Freiflächen zwischen den Hochhäusern, als Naherholungsgebiete gedacht, entwickelten sich zu kahlen, windumtosten Angsträume. Die Fluktuation stieg, der Leerstand wuchs, die Kritik der Einwohner an ihrem Wohnumfeld, das mangelnde Kiezgefühl, wurden lauter.
Richtig bekannt wurde die Gropiusstadt durch das Buch “Die Kinder vom Bahnhof Zoo” (später auch durch den Film zum Buch) in dem eine drogensüchtige Bewohnerin alle sozialen Probleme durchlebt. Damit hatte das Stadtviertel endgültig seinen schlechten Ruf weg.
In den letzten 20 Jahren hat sich in diesem Problemviertel viel getan. Der Wegfall der Mauer brachte Entspannung auf dem Wohnungsmarkt und der Wegfall des Wohnberechtigungssscheins macht das Wohnen hier wieder interessanter. Gleichzeitig hat sich durch die, nun erreichbaren, direkt angrenzenden Felder und Wälder das Freizeitangebot deutlich attraktiv erholt. Der Leerstand geht zurück, allerdings erhöht sich die Ausländerquote durch die jetzt zuziehenden Menschen aus Osteuropa.
Heute gehören die Gropius-Passagen zu den größten Einkaufszentren Deutschlands und sind überregional bekannt und beliebt.
Die einst umstrittene “wegweisende Stadtplanung”, die soziales Umfeld durch gestalteten Raum definiert, hat sich durch das Tal des “wirklichen” Lebens zu einer Kleinstadt gemausert in der man durchaus auch gut leben kann. Sie hat sich zurecht gerückt in den starren Vorgaben durch Straßen- und Häuser-Anordnungen und ist ein lebens- und durchaus auch liebenswürdiger Wohnort geworden.
Herzlichen Glückwunsch, viel Spaß beim Feiern und alles Gute für die nächsten 50 Jahre.

Veröffentlicht unter Allgemein | Kommentare deaktiviert