Wie weiter mit dem Personal in der Berliner Verwaltung

Vorgaben Personalabbau

Vorgaben Personalabbau

Personalabbau mal anders. Von 200 000 auf 105 000, das ist die Vorgabe für 2016. Das Ziel ist erreicht, na fast, aber der Weg dahin ist jetzt so stimmig, dass wir weiter denken müssen. Wie stoppen wir den Abbau so rechtzeitig, dass wir am Ende nicht viel zu Wenige haben. Ja, das könnte passieren. Oder wir haben dann nur noch junge unerfahrene Mitarbeiter, auch kein schöner Gedanke. Die Arbeitsgruppe „Personal(bedarfs)entwicklung“ der SPD-Fraktion Berlin, der ich angehöre, macht sich Gedanken darüber, wie es weitergehen kann, jenseits von 2016, was passieren muss, was auf keinen Fall passieren darf.
Oberste Zielvorgabe: Die Berlinerinnen und Berliner haben das Recht auf eine funktionierende Verwaltung: sie ist für das Gemeinwesen wichtig, weil sie die lokale Daseinsvorsorge garantiert. Weiterlesen

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Bundesverdienstkreuz für Kazim Erdogan

Kazim Erdogan hat am Montag (03.12.12.) das Bundesverdienstkreuz aus den Hand von Bundespräsident Joachim Gauck bekommen. Am Tag des Ehrenamtes ging es um sein vielfältiges Engagement für Integration von Migranten.

Kazim Erdogan (Quelle: Erdogan)


Kazim Erdogan ist Psychologe und Soziologe und arbeitet beim Psychosozialen Dienst des Bezirksamtes Neukölln. Darüber hinaus egagiert er sich für die Integration von Migranten und ist vor allem für seine Vätergruppe überregional anerkannt. Dort treffen sich türkische Männer und reden miteinander über Frauenrechte, Gewalt in der Beziehung und männliches Selbstverständnis.
Kennengelernt haben Kazim Erdogan und ich uns bei der Woche der Sprache und des Lesens, die Erdogan ebenfalls ins Leben gerufen hat. Im Laufe der Zeit habe ich ihn schätzen gelernt und seine vielfältigen Ideen, wie den Aufbruch Neukölln, oder die nicht müde werdende Art mit der er Gesprächsgruppen zusammenführt, anregt und stärkt, bewundere ich. So war es mir vor gut einem Jahr ein Bedürfnis, seine Leistung auch entsprechend gewürdigt zu sehen. Mein Vorschlag ihn mit dem Bundesverdienstkreuz auszuzeichnen ist lange und intensiv geprüft worden.
Nun also darf sich Kazim Erdogan freuen und sich einen Moment zurücklehnen. Der “Nebeneffekt” ist, dass noch mehr Menschen von seine Ideen erfahren und sich sicherlich/hoffentlich auch noch viele Nachahmer finden, die Menschen zusammenbringen, Gespräche fördern und Probleme lösen.
Für Neukölln ist Kazim Erdogan ein wichtiger Begleiter und Mahner, auf dessen Wort ich achte. Ich gratuliere ganz herzlich und freue mich auf neue Ideen und Anregungen von ihm.

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Ralf Wieland in Nord-Neukölln


Der Präsident des Abgeordnetenhauses von Berlin, Ralf Wieland, besuchte auf Einladung von Kirsten Flesch, MdA, Nord-Neukölln. Einen Tag lang informierte er sich über aktuelle Probleme und den Stand der Dinge vor Ort. Vor allem interessierte er sich für die Roma die nach Berlin gekommen sind und sich starken Anfeindungen ausgesetzt sahen. Er wollte wissen, wie es ihnen heute geht und wie ihre Kinder in und mit der Schule zurechtkommen. Als erstes am Morgen hatte Ralf Wieland die Hans-Fallada-Schule besucht. Schulleiter Carsten Paeprer erklärte Ralf Wieland und Kirsten Flesch welche Erfahrungen er an seiner Schule mit dem jahrgangsübergreifenden Lernen (JÜL) gemacht hat.
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50 Mio € für die Bezirke

Kurz vor der Sommerpause hatten wir an dieser Stelle das Thema “zusätzliches Geld für die Bezirke”. Jetzt kurz nach der Sommerpause wollte ich mal wissen, wo genau das Geld in Neukölln bleibt. Wir bekommen natürlich nicht die ganzen 50 Millionen, sondern nur unseren Anteil daran, ca. 5 Millionen. Aber das ist ja auch schon eine ganze Menge. Nun hatten die Bezirke in ihren Haushaltsplänen diesen Posten schon unter “pauschale Mehreinnahmen” in den Etat gestellt und dann gehofft, bzw. darauf vertraut, dass die Haushaltsberatungen wie versprochen diesen Geldsegen bringen.
Deshalb ist das Geld schon fest eingeplant z. B. für die Bauvorbereitungsmittel 2012/13 für den Campus Rütli, die Clay-Oberschule und die Leonardo-daVinci-Oberschule. Das wurde nämlich bisher aus InvestMitteln bestritten, läuft seit Neustem aber voll über die Bezirkshaushalte.
Darüber hinaus finanziert Neukölln aus den neuen Mitteln Schulstationen, die Stadtteilmütter und weitere Kurse an der Musikhochschule. Und ganz wichtig für Neukölln: Daraus wird der Wachschutz an den Schulen finanziert, die geschützt werden müssen ( Drogenhandel/ -konsum) und die dies auch selbst wollen.
Neukölln investiert also in seine Zukunft: Die Bildung der Schülerinnen und Schüler, die Möglichkeit dies in Ruhe zu tun, in lerngerechter Umgebung. Durch die Unterstützung der Stadtteilmütter und der Musikschule wird darüber hinaus auch etwas für Lernvorbereitung und die musische Bildung getan.

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Happy birthday

Die Gropiusstadt wird 50!!!
Und 10!!
Seit 10 Jahren ist sie ein eigener Stadtteil von Neukölln. Kein Wunder, denn die Zahl der Bewohner füllt andernorts ganze Kleinstädte. (ca. 50 000)
Berlin 1962: Der nun durch die Mauer räumlich sehr begrenzte Westteil Berlins brauchte Wohnungen. Da gab es die Felder im Südosten der Stadt und Walter Gropius, den genialen Stadtplaner, der die Trabantenstadt entwarf. Im November wurde der Grundstein gelegt, vom damaligen Bürgermeister Willy Brandt. GEHAG und DEGEWO, also städtische Wohnungsbaugesellschaften, hatten die Regie. Gleichzeitig wurde die U-Bahn von Britz-Süd nach Rudow weitergebaut und immer um die Bahnhöfe herum entstanden Stadtteilzentren mit Einkaufs- und Begegnungsmöglichkeiten, wie den Gropius-Passagen an der Johannisthaler Chaussee, dem Schwimmbad an der Lipschitzallee, dort im Schatten der Mauer, gab es auch einen kleinen Reiterhof. Nach dem Tod von Walter Gropius und im Hinblick auf die weiter steigende Nachfrage nach Wohnungen wurden neben den geplanten 14-geschossigen Häusern auch wesentlich höhere gebaut.
1975 wurde die Gropiusstadt fertig. Knapp 20 000 Wohnungen waren entstanden, samt Verkehrsanbindung und Infrastruktur. Bis heute ist die Fritz-Erler-Allee 120 (30 Etagen) das höchste Wohnhaus Berlins. Die Wohnungen waren der Renner (hell mit Zentralheizung und Einbauküche, dazugehörige Waschhäuser, in jeder Etage Müllschlucker, Hausmeister, die sich kümmerten) und nicht zuletzt das Wolkenkratzer-Feeling mit weitem Blick ins Grüne über den Stadtrand hinaus. Das alles konnte allerdings die Wohndichte und die daraus resultierenden Probleme nicht auffangen. 90% Sozialwohnungen taten ihr übriges dazu. Die vielen Freiflächen zwischen den Hochhäusern, als Naherholungsgebiete gedacht, entwickelten sich zu kahlen, windumtosten Angsträume. Die Fluktuation stieg, der Leerstand wuchs, die Kritik der Einwohner an ihrem Wohnumfeld, das mangelnde Kiezgefühl, wurden lauter.
Richtig bekannt wurde die Gropiusstadt durch das Buch “Die Kinder vom Bahnhof Zoo” (später auch durch den Film zum Buch) in dem eine drogensüchtige Bewohnerin alle sozialen Probleme durchlebt. Damit hatte das Stadtviertel endgültig seinen schlechten Ruf weg.
In den letzten 20 Jahren hat sich in diesem Problemviertel viel getan. Der Wegfall der Mauer brachte Entspannung auf dem Wohnungsmarkt und der Wegfall des Wohnberechtigungssscheins macht das Wohnen hier wieder interessanter. Gleichzeitig hat sich durch die, nun erreichbaren, direkt angrenzenden Felder und Wälder das Freizeitangebot deutlich attraktiv erholt. Der Leerstand geht zurück, allerdings erhöht sich die Ausländerquote durch die jetzt zuziehenden Menschen aus Osteuropa.
Heute gehören die Gropius-Passagen zu den größten Einkaufszentren Deutschlands und sind überregional bekannt und beliebt.
Die einst umstrittene “wegweisende Stadtplanung”, die soziales Umfeld durch gestalteten Raum definiert, hat sich durch das Tal des “wirklichen” Lebens zu einer Kleinstadt gemausert in der man durchaus auch gut leben kann. Sie hat sich zurecht gerückt in den starren Vorgaben durch Straßen- und Häuser-Anordnungen und ist ein lebens- und durchaus auch liebenswürdiger Wohnort geworden.
Herzlichen Glückwunsch, viel Spaß beim Feiern und alles Gute für die nächsten 50 Jahre.

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Das aktuelle Interview

Die stellvertretende Vorsitzende der Abteilung 1-Rixdorf der SPD Neukölln Elisabeth Pyrlick-Schallopp befragt Kirsten Flesch, MdA. Thema: “Haushaltsberatungen und Bezirke”:

Elisabeth Pyrlick-Schallopp:
Kirsten, du bist seit Wochen in den Haushaltsberatungen. In den Bezirken warten wir sehnsüchtig darauf, dass ihr fertig werdet. Wann ist es denn soweit?

Kirsten Flesch:
Der Haushaltsentwurf des neuen Senates lag uns schließlich erst im März vor. Aber am Donnerstag, den 14. Juni ist es so weit. Das Haushaltsgesetz für die Jahre 2012 und 2013 wird dann beschlossen. Also haben wir nicht einmal ein Vierteljahr beraten.

Elisabeth Pyrlick-Schallopp:
Werden die Bezirke die versprochenen 50 Millionen Euro erhalten?

Kirsten Flesch:
Aber natürlich, unsere Fraktionsvorsitzenden haben das ja versprochen. Wir als Haushälter haben „nur“ die Aufgabe, das Geld im Haushalt zu finden, denn erhöhen wollen wir den Gesamtansatz nicht.

Elisabeth Pyrlick-Schallopp:
Was springt darüber hinaus für die Bezirke raus?

Kirsten Flesch:
Das Bädersanierungsprogramm, das Schul- und Sportstätten-Sanierungsprogramm sowie das Schlaglochprogramm sind zwar Gelder, die den Senatsverwaltungen zugeteilt werden, aber davon werden die Bürger direkt profitieren. In den Bezirken wird es sanierte Schulen, Bäder und deutlich mehr sanierte Straßen geben.

Elisabeth Pyrlick-Schallopp:
Und was ist dein Spezialthema?

Kirsten Flesch:
Mich treibt insbesondere die Personalentwicklung auf Landes- und Bezirksebene um.
Bis 2017 werden wir aufgrund der Verrentungen und Pensionierungen nur noch ca. 75.000 Mitarbeiter haben. In der Koalitionsvereinbarung haben wir uns darauf verständigt, zu einem Personalbestand von 100.000 (80.000 in der Hauptverwaltung und 20.000 in den Bezirksverwaltungen) zu kommen. Diese Zielzahl ist realistisch und verlangt z. Z. im Prinzip einen weiteren Personalabbau, weil wir derzeit noch 106.000 Mitarbeiter haben. Gleichzeitig müssen wir aber auch dafür sorgen, dass junge neue Kräfte in die Verwaltung kommen.
Dies gilt nicht nur für Polizei, Feuerwehr, Lehrer und andere Berufsgruppen, in die schon in den letzten Jahren immer wieder neu eingestellt wurde, sondern gerade auch in der „allgemeinen“ Verwaltung, die in Bezirken und Senatsverwaltungen den „normalen“ Verwaltungsbetrieb in Gang hält. So verwalten z. B. in der Wissenschaftsverwaltung Mitarbeiter bis zu 20 Mio. Euro jährlich, die auch nach den Regeln der Kunst abgerechnet und fachlich korrekt überprüft werden müssen. Junge Menschen für diese Berufe zu interessieren in einer Zeit, in der überall neue Mitarbeiter gesucht werden, ist eine der großen Herausforderungen der nächsten Jahre.
Wir müssen jetzt ausbilden, um auch ab 2017 handlungsfähig zu sein.
Die neuen Mitarbeiter müssen nach ihrer Ausbildung noch die Zeit und Möglichkeit haben von unseren alten Hasen zu lernen, bevor diese in Rente gehen.
Das Wissen der „Alten“ muss transferiert werden an den Nachwuchs, um effektiv weiter arbeiten zu können.

Elisabeth Pyrlick-Schallopp:
Was werdet ihr tun, um junge Leute dafür zu begeistern?

Kirsten Flesch:
Gerade da sind auch die Schulen gefragt, denn wir brauchen qualifizierten Nachwuchs, der perfekt rechnen und schreiben und sich in die Belange einer Verwaltung hineindenken kann. Die Verwaltung muss attraktive Praktika anbieten, damit Schüler in die Verwaltungswelt hinein schnuppern können.

Elisabeth Pyrlick-Schallopp:
Danke für das Gespräch.

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Es rappelt wieder in der Kiste

Die AWO-Kita Rappelkiste im Wesenberger Ring in Britz ist nach der Sanierung wieder voll nutzbar. Ein Grund zum Feiern. Hier ein paar Fotos:

Der AWO Landesvorsitzende Hans Nisble begrüßt die Gäste und beglückwünscht uns für die wunderschön sanierte Kita

Eltern bewundern auch ihr Werk, denn sie haben bei der Sanierung kräftig geholfen.

Die Leiterin der Kita Sabrina Slotta und Kirsten Flesch, MdA und Vorsitzende der AWO Südost, lauschen dem Grußwort des Jugendstadtrates Falco Liecke

Blumen für Sabrina Slotta, sie hatte die Kita souverän durch die Bauphase geleitet

Bis der Garten blüht braucht es noch etwas. Eltern und Kinder gestalten und bepflanzen das Gelände gemeinsam

Wichtiger Bestandteil jeder Eröffnung: Grill, Würstchen und was zum drauf tun

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Wir beraten uns

Sie werden sich gewundert haben, dass es hier so lange keinen neuen Text gab. Tja, bei mir ist die Papierflut ausgebrochen, eine Flut in Form der Haushaltsplanentwürfe. Mehrere dieser Einzelpläne (EP = Ressorts wie Stadtentwicklung oder Gesundheit) muss ich jetzt lesen (hunderte Seiten mit Zahlen die Institutionen und Zwecken zugeordnet sind) und verstehen! Verstehen vor allem deshalb, weil ich mit zu reden habe, wenn es darum geht, wo welches Geld hinfließt. Wir haben ja nicht viel und wie bei Ihnen zu Hause auch müssen wir uns überlegen, was jetzt wichtiger ist. “Urlaub in Honolulu” oder doch in Bayern und dafür eine neue Waschmaschine von dem gesparten Geld, mag es bei Ihnen heißen, bei uns geht es um Straßenbau oder Charitésanierung, Jugendhilfe oder Kultur.
Wir müssen Ideelles und Handfestes gegeneinander abwägen, quasi Frohsinn gegen Steine stellen und überlegen: was ist jetzt wichtiger. Weiterlesen

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Und immer noch Wahlen

Uff, das neue Jahr hat angefangen und eigentlich hätten alle und jede gewählt sein müssen. Aber Pustekuchen.
Neue Legislaturperiode, neue Besetzung der Aufsichtsratsposten. Der Staat, in diesem Fall das Land Berlin, passt ja auch auf seine Institutionen auf. BVG, Berliner Philharmoniker, Deutsche Klassenlotterie, Rundfunkrat, Richterwahlausschuss, Liegenschaftsfond, bei diesen und anderen gehört auch ein Vertreter des Staates zur Kontrolle ins “Haus” gewählt. Zum Teil nach Parteienproporz, also mehrere, zum Teil einzelne. Weiterlesen

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Das Alte ist vergangen!

2011 ist Geschichte. Es war ein Wahljahr, das hat uns in Berlin ganz schön auf Trab gehalten. Wir, die Berlinerinnen und Berliner und ihre Abgeordneten, sind uns im Vorfeld der Wahlen näher gekommen, haben diskutiert, haben gezankt, haben gemeinsames entdeckt, Konsens gefunden. Sie haben uns, der SPD, ihr Vertrauen ausgesprochen. Wir werden es in den nächsten fünf Jahren sicherlich nicht jedem Recht machen können, aber wir wollen Berlin in eine sozial gerechtere Zukunft führen, die Beseitigung von Schlaglöchern (stellvertretend für viele andere „Baustellen“) nicht vergessen.
Berlin, dieser Moloch aus arm und reich, schön und hässlich, pragmatisch und rührend, dieses Berlin wird hoffentlich immer so abwechslungsreich und spannend bleiben. Denjenigen, die dabei die unangenehmere Seite der Medaille abbekommen, wollen wir zur Seite stehen, denjenigen auf der Sonnenseite, ein wenig Schatten geben, damit sie nicht verbrutzeln.
Natürlich blicken wir in Berlin nicht nur auf uns und unsere Stadt.
Der GAU von Fukushima, die Euro-Krise, der Arabische Frühling, das Jahr 2011 hat Extreme gebracht. Wer hätte mit einem zweiten Tschernobyl gerechnet, wer mit der Griechenlandkrise und wer hätte vermutet, dass Diktatoren reihenweise fallen. 2012 bedeutet für die Welt Neuanfang. Nicht nur kalendarisch. Wir alle müssen mitdenken, uns neu orientieren, auch wenn es unbequem ist die gewohnten Pfade zu verlassen.
Von Berlin geht ja nicht nur Stadtpoltik aus, auch Bundes- und Weltpolitik. Davon mag man halten was man will, das ist zur Zeit so und auch daran muss sich diese Stadt messen lassen. Bilden wir einen würdigen Rahmen auch dafür, ohne unsere knurrige Herzlichkeit zu verleugnen.
Mit 2012 kommt dann vielleicht auch der Winter nach Berlin. Schneechaos? S-Bahnchaos? Wenns kommt werden wir es auch diesmal wieder überstehen.
Ich wünsche Ihnen und mir ein interessantes Jahr 2012 mit Höhen und Tiefen zum Genießen und Lernen. Durchhalten können die Berlinerinnen und Berliner, lassen Sie uns diese Tugend weiterleben.

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