Bürgerbüro eröffnet

Es ist offiziell: Die Pflügerstraße 52 beherbergt mein Bürgerbüro.
Bezirksbürgermeisterin Dr. Franziska Giffey besuchte das Büro zur Eröffnung, wünschte alles Gute und hofft, dass sich viele Hilfesuchende über meine Mitarbeiter im Büro an mich wenden.

Franzisak Giffey wünscht Glück.

Franzisak Giffey wünscht Glück.

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Stadtteiltag am 26. Juni 2015

Am 26. Juni bin ich auf meinem Stadtteiltag im Wahlkreis unterwegs.
Am Abend eröffne ich dann mein Bürgerbüro in der Pflügerstraße 52.
Begleiten Sie mich durch den Richardkiez und kommen Sie zur Eröffnung.
Ich freue mich auf Sie.

Stadtteiltagflyer_1

Stadtteiltagflyer_2

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Berliner Woche

Sylvia Baumeister, Journalistin von der Berliner Woche, besuchte mich in meinem neuen Bürgerbüro. Sie hat sich über die noch völlig kahlen Wände amüsiert, die winzige Küchenzeile und das kleine Bad bewundert. So etwas wie dieses Büro hatte ich über ein Jahr lang gesucht, erklärte ich und dass ich wirklich froh bin, es jetzt zu haben: mitten im Kiez und doch gerade noch bezahlbar.

Kirsten Flesch, Sylvia Baumeister

Kirsten Flesch, Sylvia Baumeister


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Bezirksbürgermeisterin Giffey

Franziska Giffey folgt Heinz Buschkowsky in das Amt an der Spitze des Bezirks Neukölln. Gestern abend wurde sie von der Bezirksverordnetenversammlung gewählt.

Bezirksbürgermeisterin Dr. Franziska Giffey

Bezirksbürgermeisterin Dr. Franziska Giffey


Sie ist die erste weibliche Bezirksbürgermeisterin in Neukölln und die vierte in Berlin. 13 Jahre hat sie mit ihrem Amtsvorgänger eng zusammengearbeitet. Bei ihrer Nominierung im Januar meinte sie, dass es wohl einen Wechsel im Ton (sie beherrscht mehr die leisen) nicht aber im Kurs geben wird. Pragmatisch aber bestimmt sieht sie sich selber.
Knapp 37 ist die Kandidatin, hat schon in Bürgermeisterbüros im In- und Ausland mitgearbeitet und hat einen Master of Arts für europäisches Verwaltungsmanagement in der Tasche. Auch bei der EU in Brüssel hat sie schon in der Landesvertretung Berlin gearbeitet. Promoviert hat sie über „Europas Weg zum Bürger“. Sie ist verheiratet und hat einen Sohn.
In Neukölln ist Franziska Giffey nicht neu. Sie hat sich hochgearbeitet und ist inzwischen Kreisvorsitzende der SPD Neukölln. Seit 2010 ist sie außerdem Bezirksstadträtin für Bildung, Schule, Kultur und Sport. In dieses Amt folgt ihr Jan-Christopher Rämer, der Berufserfahrungen auf der Bundesebene der SPD und im Bundesbauministerium hat.
Ich freue mich auf die weitere Zusammenarbeit mit Franziska und wünsche Ihr für ihr neues Amt gute Nerven und zukunftsweisende Ideen.

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Kultur in Nord Neukölln

Im einem der zwei Hinterhöfe in der Hobrechstraße 31 befindet sich ein Atelierhaus. Fabriketagen sind in 25-50 qm große Räume unterteilt, dort können einige Künstler ihrer Arbeit nachgehen: mit Pinsel und Farbe auf Holz, Leinwand oder andere Gegenstände malen, mit der Kettensäge Holz bearbeiten oder Zeitschriften und anderes zerschneiden und Kollagen fertigen.

Franziska Giffey

Franziska Giffey

Neuköllns Kulturstadträtin Franziska Giffey besuchte das Atelierhaus. Mit dabei auch die Neuköllner Abgeordneten Kirsten Flesch und Erol Özkaraca, dazu der Geschäftsführer des Berufsverbandes Bildende Künstler Berlin.
Mal gucken, was da so geschaffen wird, war ein Programmpunkt.
Teilgesicht von Heidi Sill gezeichnet

Teilgesicht von Heidi Sill gezeichnet

Heidi Sill ist ja schon über die Grenzen Berlins hinaus bekannt und hat sich gerade viel in der Pathologie umgesehen, um Bilder zu schaffen, die die Strukturen von Gesichtern wiedergeben.
Mit feinen Linien schafft sie Bilder, die an die Körperwelten erinnern.
Gemeinsam mit Künstlerkollegen gewährte sie Einblick in ihr Atelier, erzählte von Schaffensprozessen und Existenzangst. Durch ein Programm der Künstlerförderung, das ihnen Ateliers zur Verfügung stellt und ihnen die Miete subventioniert, haben sie die Räume bekommen.
Berhard Kotowski, Heidi Sill, Erol Özkaraca

Berhard Kotowski, Heidi Sill, Erol Özkaraca


Zurzeit müssen sie alle zwei Jahre eine Verlängerung beantragen. Das sei zu wenig erklärten sie. Auch den Politikern ist das klar, einen so kurzen Zeitraum hatten sie bei der Einrichtung dieses Programms auch nicht vorgesehen.
Der ein oder andere Künstler hat relativ schnell die Möglichkeit durch Kontakte zu kommerziellen Galerien im In- und Ausland das ein oder andere zu verkaufen, sich einen Namen zu machen. Aber das ist eher die Ausnahme von der Regel. Es ist eine lange Durststrecke, die die Künstler zu bewältigen haben, ehe sie dauerhaft von ihrer Kunst leben können.
Kirsten Flesch

Kirsten Flesch


Kirsten Flesch gefiel das blaue Bild von Laura Bruce besonders gut. In einer anderen Periode ihres Schaffens hat die Künstlerin (ähnlich einer Strafarbeit aus früheren Schulzeiten) hunderte Mal ein und denselben Satz auf eine Tafel geschrieben. Verschiedene Kreiden dazu benutzt und das Ganze dann mit einer Art Firnis fixiert.
Erol Özkaraca, selbst seit seiner Jugend Kunstsammler, vertiefte sich in das ein oder andere Bild.
Erol Özkaraca

Erol Özkaraca


Großen Anklang bei allen fand der Blumenstrauß von Daniel Thurau. In der Fantasie opulent zusammengestellt, ebenso vielfältig auf Leinwand gebracht und schon von der Staffelei herunter, hängt das Bild im aufgeräumtesten der Ateliers und übrigens dem einzigen mit einer Staffelei.
Franziska Giffey ließ sich die Technik erklären, mit der das Bild geschaffen wurde.
Franziska Giffey

Franziska Giffey

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Willkommen 2015

Das neue Jahr ist ja schon wieder ein paar Tage alt und wir haben uns daran gewöhnt eine „15“ hinter das Datum zu setzen.
Die erste Plenarwoche haben wir erfolgreich überstanden, nun beginnen auch wieder die Ausschusssitzungen im Abgeordnetenhaus von Berlin. Im Arbeitsausschuss beraten wir unter anderem über die Möglichkeiten die Mehrkosten, die durch den Mindestlohn entstehen, aufzufangen.
Über allem Alltag der schon wieder eingekehrt ist schwebt für mich ein freudiges Ereignis: Franz Müntefering bekommt den Friedenspreis der Arbeiterwohlfahrt (AWO). Der Heinrich-Albertz-Friedenspreis wird ihm am Donnerstag vom Präsidenten der AWO Wilhelm Schmidt im Roten Rathaus verliehen. Die Laudatio hält der Regierende Bürgermeister von Berlin, das langjährige AWO Mitglied Michael Müller.
Der 22.01.2015 wäre der 100. Geburtstag des ehemaligen Regierenden Bürgermeisters von Berlin, Heinrich Albertz. Er war Pfarrer und Politiker. Nach einer Zeit als Landtagsabgeordneter in Niedersachen, kam er nach Berlin, wurde Senatsdirektor, Chef der Senatskanzlei und Innensenator. 1966 trat er die Nachfolge von Willy Brand als Regierender Bürgermeister von Berlin an. Nach den Unruhen beim Schah Besuch 1967 und dem Tod von Benno Ohnesorg übernahm Albertz die Verantwortung und trat zurück. In den 70er Jahren war er als Pfarrer in der Gemeinde Schlachtensee tätig. 1975 stellte er sich im Rahmen der Lorenzentführung als Geisel zu Verfügung. Seit Beginn der 80er Jahre engagierte er sich in der Friedensbewegung gegen u. a. den Nato-Doppelbeschluss und die Stationierung von Pershing II Raketen. Albertz starb 1993 in Bremen.

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Abschied von Liebgewordenen

Heute haben wir einen neuen Bürgermeister gewählt. 13 Jahre, zweidrittel meiner Zeit als Abgeordnete in Berlin, war Klaus Wowereit der Regierende Bürgermeister. In jeder Fraktionssitzung hat er aus dem Senat berichtet, er saß vorne auf der Regierungsbank, gleich neben dem Rednerpult. Ein vertrauter Anblick, auch wenn sein Haupt über die Jahre grau geworden ist. SPD_B_Wowereit_PRESS_CImmer gut vorbereitet, bereit zuzuhören und bei aller Sympathie, auch für uns in der Fraktion alles andere als immer bequem. Weiterlesen

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Abschied vom Hauptausschuss

Der Vorsitzende Fréderic Verrycken überreicht Blumen.

Der Vorsitzende Fréderic Verrycken überreicht Blumen.

Nach 13 Jahren muss ich den Hauptausschuss (HA) aus gesundheitlichen Gründen verlassen. Mein Rücken und die langen Sitzungen, das verträgt sich nicht und wird auf lange Sicht auch nicht mehr zusammenkommen.
Mir hat die Arbeit im HA immer sehr viel Spaß gemacht und ich gehe mit einem lachenden (weniger Rückenschmerzen) und einem weinenden (weniger Gestaltungsmöglichkeiten) Auge aus dem Ausschuss. Weiterlesen

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Tüt mal wieder was ein …

nämlich die Tüte selbst.
Ich möchte Sie hier auf eine Aktion aufmerksam machen, die mir gut gefällt.
„Berlin tüt was!“.
Mehr als 30000 Plastiktüten werden stündlich in Berlin rausgegeben, sei es um die Milchflasche nach Hause zu bringen, oder das Designerkleid vor Schmutz zu bewahren.
Die Stiftung Naturschutz Berlin regt nun einen Rekordversuch an. Mit 30000 Plastiktüten soll auf dem Tempelhofer Feld ein großes Ausrufezeichen gebildet werden.
Dazu werden soviele Tüten erstmal benötigt. Sie haben doch sicherlich auch noch welche zu Hause, die Sie nicht mehr benutzen. Geben Sie sie für den Rekordversuch weiter. Es gibt in Neukölln zwei Sammelstellen, da können sie ihre Plastiktüten hinbringen. Im Austausch für 10 Plastiktüten gibt es eine Kampagnentasche, die nätürlich nicht aus Plastik ist.
Also packen Sie doch mal ihre Plastiktüten ein und bringen Sie sie zum Recylinghof in der Gradestraße oder ins Freilandlabor im Sangerhauser Weg 1.
Bis Anfang September ist noch Zeit dazu. Der Rekordversuch startet dann am 20.09.2014 nachmittags auf dem Tempelhofer Feld.

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Gedenkmarsch für Trümmerfrauen

Am Mittwoch 09.07.2014 treffen sich Trümmerfrauen und ihre Angehörigen und Freunde wie jedes Jahr seit 1987 am Hermannplatz. In Gedenken an die Frauen und Männer, die von 1945-51 die Stadt vom Schutt befreit haben wandern sie zum Denkmal für die Trümmerfrauen in Jahnpark.
Vornehmlich Frauen im Alter von 15 bis 50 Jahre wurden 1945 von den alliierten Besatzungsmächten zur Beseitigung des Schutts herangezogen. Meist ohne Handschuhe und vernünftiges Arbeitswerkzeug, nahmen sie jeden Stein in die Hand. Was noch zu gebrauchen war wurde „beklopft“ also von Mörtelresten befreit und auf den einen Stapel getan, was kaputt war kam auf den Schuttberg. Beides wurde dann abtransportiert, die Frauen zogen die Loren selbst oder trugen den Schutt eimerweise weg. Wände mussten mit bloßen Händen abgetragen werden, immer in der Gefahr, dass etwas einstürzt und die Frauen unter sich begräbt. „Bauhilfsarbeiterinnen“ nannte man sie und die Schichten dauerten 12 Stunden. Wer weiß wie zerstört Berlin war, der kann ermessen, wie viel Kraft dies gekostet hat.
Wirklich anerkannt worden ist das nie. Die Zeiten wurden z. B. bei der Rente nicht mit angerechnet. Der 9. Juli als Termin für die Wanderung vom Hermannplatz zum Denkmal ist der Todestag einer Trümmerfrau, die sich Mitte der 80er Jahre das Leben nahm, weil sie durch eine Mietererhöhung von 76 DM, die sie nicht aufbringen konnte, obdachlos geworden wäre.
So wird am Mittwoch um 11 Uhr ein stiller Gang stattfinden, in Gedenken an die Aufbauarbeiten die geleistet wurden und als stiller Protest gegen einen Missstand der immer noch nicht aufgehoben ist.
Treffpunkt: Hermannplatz Ecke Hasenheide

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